Weitere Informationen

Text drucken

Fenster schließen

 
DATUM: Saturday, 15.01.2011,  19:00 Uhr
ORT: Ratskeller Heilbronn

"Festliches Galamenü zum 20jährigen Jubiläum unserer Vereinigung"

Weine aus Betrieben des ‚Heilbronner Landes‘ begleiten das feine Menü unserer Jubiläumsveranstaltung im Ratskeller zu Heilbronn.

 

Festliches Galamenü zum 20jährigen Jubiläum der Weinbruderschaft Heilbronn e.V.
am 15. Januar 2011 im Ratskeller Heilbronn
        „Eine Hommage an die Weine des Heilbronner Landes und an die Weinbaubetriebe      
                                       der Mitglieder der Weinbruderschaft Heilbronn.“
Das alljährliche Galamenü der Weinbruderschaft Heilbronn stand in diesem Jahr ganz im Zeichen des 20jährigen Jubiläums des Vereins und unter dem Jahresmotto „Württemberg“. So stimmten sich die zahlreichen Festgäste beim Entrée mit einem prickelnden Heilbronner Gewächs „Rosé Sekt trocken“ vom Gut des Weinbruder Wolfgang Kießling auf den Abend ein.
Bruderschaftsmeister und Gründungsmitglied Karl-Ernst Schmitt  betonte in seiner Begrüßungsrede, die besondere Verbundenheit mit dem Weinbauland Württemberg, die sich bei den jährlichen Veranstaltungen manifestiere. Bei aller Offenheit für die Weinbauregionen und die Weine dieser Welt, habe man nie die eigenen Wurzeln vergessen. In seinem Rückblick wies Karl-Ernst Schmitt auch auf  die rund 250 Veranstaltungen  mit insgesamt etwa 3000 verkosteten Weinen in diesen 20 Jahren hin.
Eine besondere Ehre wurde der Weinbruderschaft an diesem Festabend  durch die private Anwesenheit der amtierenden Württemberger Weinkönigin, Karolin Harsch, zuteil.
Traditionell werden anlässlich des Galamenüs neue Mitglieder in die Weinbruderschaft aufgenommen. In diesem Jahr Stefan Kurz, der sich der Festversammlung vorstellte und sein großes Interesse an den Beitritt begründete. Vom Bruderschaftsmeister wurde Stefan Kurz anschließend feierlich als neues Mitglied in den Kreis der Weinbruderschaft aufgenommen.
Das hochfeine Menü, begleitet von exzellenten Weinen war ein wahrer Gaumenschmaus:
Der Gruß aus der Küche, ein ‚gefülltes Blätterteigkissen mit Ragout Fin‘ wurde von zwei 2009er Württemberger Weißweinen begleitet: Einem „2009 Justinus K“ der WG Heilbronn mit feinem Spiel und klaren Konturen und einer kräftigeren Heilbronner „2009 Stiftsberg Riesling Spätlese“ des Weinguts Albrecht-Kiessling in Heilbronn.
Raffiniert war der Fischgang mit einer ‚Terrine von der Lachsforelle und Flusskrebsen mit Kräutersauce‘, verfeinert durch den Geschmack der „2007er Cuvée Drei Tauben“ des Weinguts Drautz-Able, Heilbronn und unterstützt durch den nach der Tochter benannten „2009er Johanna Grauburgunder“ des Weinguts Albrecht-Kiessling.
Eine ‚zarte Brust vom bayrischen Jagdfasan im Wirsingblatt auf Linsen‘ wurde als Zwischengang serviert, zwei Weine aus dem Jahrgang 2008 ergänzten diesen Gang vorzüglich:  Ein
„2008 Clevner N**“ des Weinguts Schäfer-Heinrich, Heilbronn der jung und frisch wirkte und der als Rarität bekannte „2008 Cabernet franc Frederic“, Weingut Kistenmacher-Hengerer, Heilbronn.
Ein lobender Zwischenruf auf den Abend und die Arbeit des Vorstands kam von Weinbruder Dr. Hartmut Clemens, bevor sich der Abend dem Höhepunkt, dem Hauptgang des Menüs näherte: Ein ‚rosa gebratener Rücken vom Hirschkalb mit Kräutern, winterlichem Gemüse, Haselnuss-schupfnudeln und grünen Knöpfle‘, begleitet von einem von einer „2005er Carbernoir Cuvée“, die von seinem ‚Erzeuger‘, Weinbruder Wilhelm Schäfer vom Weingut Eberbach-Schäfer aus Lauffen auch selbst vorgestellt wurde. Ein Wein, der mit seiner Dichte und Tiefe ein spannendes Duo mit der begleitenden „2004er Edition Helga Drauz Rotweincuvée“ vom Weingut der ehemaligen deutschen Weinkönigin, Weinschwester Helga Drauz aus Heilbronn, bildete.
Der Abend neigte sich beim Plausch am ‚Käsebuffet vom Tölzer Käsladen‘ dem Ende zu, wo man abermals genüsslich und auf hohem Niveau über die beiden letzten Weine diskutierte, einen „2009er Wildmuskat Spätlese“ vom Weingut Amalienhof, Heilbronn  und einen „2005er Cuvée Cabernet Rotweincuvée“, vom Weingut Albrecht-Kiessling, den uns unser Weinbruder und Vizepräsident des Württembergischen Weinbauverbandes, Peter Albrecht, vorstellte.  
Speis und Trank waren an diesem Abend dem Anlass würdig und das Sprichwort: „Wer nicht genießen kann, wird selbst langsam ungenießbar“, möge allen zum Leitspruch geworden sein.
Zum Abschluss bedankte sich Bruderschaftsmeister Karl-Ernst Schmitt bei Jürgen Mosthaf für die exzellente Küche und den aufmerksamen Service, sowie beim Kellermeister der Weinbruderschaft, Peter Fleischmann, für die kompetente Auswahl der Menüweine.
R.B./KES, Januar 2011

nach oben