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DATUM: Friday, 22.05.2015,  19:00 Uhr
ORT: Heinrich-Fries-Haus

"Frühlingsevent mit Favoritenweinen der Mitglieder"

An diesem Frühlingsabend stellen uns Mitglieder einen ihrer Lieblingsweine vor, die wir zu kleinen ‚Schmankerln‘ genießen (Infos zu Vorbereitung und Ablauf folgen).

 

Frühlingsevent mit Favoritenweinen der Mitglieder

 

Eine besondere Veranstaltung im Jahresprogramm der Weinbruderschaft Heilbronn e.V. war der „Frühlingsevent“ am 22.05.2015, bei dem die Mitglieder ihre Favoritenweine vorstellen konnten. Umrahmt wurde der Abend durch ein von Weinbruder Roland Beck kreiertes, hervorragendes kalt-warmes Buffet.

 

So versammelten sich die Mitglieder und deren Gäste an festlich dekorierten Tischen auf der Dachterrasse des Heinrich-Fries-Hauses, um dort dem gemeinsam initiierten Genuss zu frönen. Nach der Begrüßung der Mitglieder, stellvertretend für die zahlreichen Gäste, die Ehrengäste Theresa Olkus, letztjährige württembergische Weinkönigin, und Lutz Alt, Ordensmeister der Württembergischen Weinbruderschaft durch den Bruderschaftmeister Karl-Ernst Schmitt, stellte Peter Albrecht den Begrüßungssekt, einen Muskateller, vor, dessen nicht ganz dominante Restsüße dem Abend einen prickelnden Auftakt verlieh. Eine große Auswahl an Weißweinen umrahmte das Vorspeisenbuffet, das mit Fisch- und Gemüseterrinen, Spargelmousse und –salat, provencalischer Terrine und verschiedenen Schinkensorten keine Wünsche offenließ. So reichte das Weißweinsortiment vom laut Bernd Rathke „hundsgewöhnlichen“ 2014er Weißburgunder trocken von Müller-Rupprecht über den „2013er Burkheimer Schloßgarten Villinger, GG“ vom Weingut Bercher, dessen Hänge – so Hartmut Clemens – bereits den 30jährigen Krieg erlebt hatten und den im fränkischen Bocksbeutel abgefüllten 2012er „Iphöfer Kronsberg“ Silvaner Kabinett trocken, Weingut Wirsching;Iphofen (von Holger Schmidtchen)  bis zum 2013er „Niersteiner Hipping“ Riesling trocken, Weingut Manz (von Eberhard Bauer). Auch Weine aus dem Unterland waren stark vertreten, sei es nun ein 2012er„Verrenberger Verrenberg“ Riesling Kab. trocken des Fürsten zu Hohenlohe-Öhringen (von Wolf Diez) oder der 2012er Weißburgunder trocken von Michael Schiefer aus  Lauffen (von Eberhard Rick) oder ein 2013er Sauvignon blanc trocken „Hades“ von Drautz-Able, Heilbronn (von Roswitha Löffler).

 

Als „Zwischengang“ erläuterte uns Frau Olkus das Programm für die nächste Veranstaltung, eine von ihr organisierte Exkursion ins Taubertal mit dem Besuch der Weingüter Schlör, Benz und Hofmann, einem Mittagessen des bekannten Restaurants Schurk in Markelsheim und einer Planwagenfahrt durch die Weinberge und Abschlussvesper im Jakobshof-Lehr.

 

Wer sich weder für einen Weiß- noch für einen Rotwein entscheiden konnte, der hatte auch Rosés zur Auswahl. Der 2014er „Tavel rosé“ wurde von Regina Brendle als idealer Begleiter für ein komplettes – nicht nur französisches Menü – empfohlen. Dem gegenüber stand der 2014er „Kirchheimer Kirchberg Trollinger Weißherst“ der Weingärtner Stromberg-Zabergäu, Gewinner des Trollinger-Wettbewerbs 2015 und der von Wolfgang Heinrich präsentierte trockene 2014er „Muskat-Trollinger rosé“ des Weinguts Albrecht-Gurrath.

 

Duftend und heiß brutzelnd servierte uns Roland Beck sein „Boeuf  Bourguignon“, das nach langer Schmorzeit gekonnt gewürzt die Gaumen der Genießer verwöhnte. Die Rotweinauswahl dazu würde sich jeder Gast eines Spitzenrestaurants wünschen: 2010er „Spätburgunder S“ – vom Staatsweingut Weinsberg (von Karl-Ernst Schmitt), oder ein 2012er „GA1“ G.A. Heinrich (von Thomas Drachler) oder ein 2011er „Spätburgunder Kleiner Garten“ vom Jesuitenhof in Dirnstein (von Dietrich Schäfer). Kräftiger 2012er Lemberger mit Potential vom Weingut Zaiß in Schützingen,, laut  Ewald Lutz einem kleinen Dorf, dessen Besuch sich nicht nur allein wegen des Weines lohnt. 2012er„Tellus“ ein Syrah der Vinicola Falesco, den Christina Jacob gerne zu römischen Speisen serviert und für die, die‘ s kräftig mögen: Ein 2010er „Cabernet Cubin (Barrique)“ vom Öko-Weingut Schäfer Heinrich, Heilbronn, beigestellt von Richard Wagner.

Auch für den Abschluss ließ es uns Roland Beck an nichts fehlen: Variationen von Erdbeeren verwöhnten die Naschkatzen und wer es gerne deftiger mochte, konnte in den verschiedensten Käsesorten wie Tête de moine, Comté, Morbier, Délice de Bourgogne oder Chaumes schwelgen. Die 2013er Muskateller vom Esslinger Schenkenberg (von Peter Fleischmann) oder des Weinguts Albrecht-Kiessling (von Brigitte Riemer) passten immer und wer noch einen Rotwein entdecken wollte, der konnte den von Peter Fleischmann spendierten südafrikanischen Rotwein aus Stellenbosch oder die von Sven Weller angestellte Rotweincuvée probieren (deren Maische er mit eigenen Füßen getreten hatte).

 

Ein geselliger und harmonischer Abend voll interessanter Entdeckungen neigte sich spät dem Ende zu. Ganz herzlichen Dank an Roland Beck und seine Frau Petra für das gesponserte, vielfältige und exquisite kalt-warme Buffet, an die Sponsoren der Weine, an Wolfgang Heinrich für die geschmackvolle Dekoration des Saales und an Karl-Ernst-Schmitt für die umfangreiche Koordination der Aktivitäten.

 

Regina Brendle, Juni 2015

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