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DATUM: Saturday, 20.10.2007,  19:00 Uhr !
ORT: St. Peter + Paul

"Terminänderung !"

Benefizveranstaltung 2007
An diesem Abend verkosten wir erlesene Weine ÖsterreichischerPremium-Weingüter. Die Benefizspende wird traditionsgemäß einem Sozialbereich für Kinder zugeführt.

 

Benefizveranstaltung in der Weinbruderschaft Heilbronn e.V. mit Weinen österreichischer ‚Premium Weingüter’ am 20. Oktober 2007

Die Benefizveranstaltung, alljährlicher Höhepunkt des gesamten Probenjahres. stand dieses Jahr im Zeichen österreichischer ‚Premium Weingüter’ und der Spende an eine Organisation, die sich Kindern widmet. Der „Förderverein der Kaywaldschule Lauffen“ eine Schule für geistig und mehrfach behinderte Kinder erhielt die diesjährige Spende, die von der Vorsitzenden des Fördervereins, Frau Dankel und deren Schwiegertochter Jasmin, geb. Kurz, der ehemaligen Weinprinzessin Württembergs, dankend entgegengenommen wurde.

Dass Österreich nicht nur Wien und Walzer, sondern auch hervorragende Weine zu bieten hat, wurde bereits anlässlich des Gala-Menüs und der ‚Grüne Veltliner Probe’ im Verlauf des Probenjahres deutlich. Die Probe der Weine von ‚Premium Weingütern’ sollte einen weiteren Beweis für deren Klasse bieten. So begann die Probe mit einem „Paukenschlag“, einer „2005er Muskat Ottonel Beerenauslese“ von Feiler-Artinger in Rust, ein dichter fruchtiger Wein, ein Aromenbukett, im Geschmack frische reife Trauben. Ein weiterer großer Name folgte: der „2006er Grüne Veltliner Federspiel „Rotes Tor“ von Franz Hirtzberger aus Spitz (Wachau) war sehr sortentypisch mit pfeffriger Würze, animiert ganz sicher zum Trinken und Verweilen. Auch Freunde eines kräftigen Sauvignon blanc kamen nicht zu kurz: der „2006er Pössnitzberg“ von Erwin Sabathi aus Leutschach, ein Salonwein, überzeugte mit Duft nach Johannisbeerfrucht, Honigmelonen und Stachelbeeren. Zwei hervorragende Rieslinge bildeten den Abschluss der zu probierenden Weißweine: „2006er Riesling Heiligenstein“ von Schloss Gobelsburg, Langenlois: mineralisch mit Pfirsichtönen, feiner Säure und lang anhaltendem Abgang und der hoch dekorierte „2005er Riesling Smaragd „Ried Schütt“ von Emmerich Knoll, feinfruchtig, mineralisch und Duft von Holunderblüten.

Als Stärkung zwischendurch wurde ein von Schatzmeister Herbert Kern vorbereiteter Gourmet-Teller serviert, der allerlei zum Wein passende Leckereien enthielt. Dazu passte sehr gut ein „2006er Zweigelt „Rubin Carnutum Zweigelt“ von Markowitsch aus Göttlesbrunn, ein kräftiger Wein von fruchtigem Bukett, gerbstoffreich und von ansprechender Säure. Ein weiterer Zweigelt, jedoch aus einem anderen Gebiet sollte folgen: der 2004er „Tanzer Reserve“ vom Weingut Jurtschitsch in Langenlois mit völlig anderem Charakter: weich, aber noch relativ jung, ein Wein mit gutem Potential. Die Rebsorte Blaufränkisch, vergleichbar mit unserem Lemberger ist die bedeutendste Rebsorte in Österreich und wird vom Weingut Gesellmann in Deutschkreuz in deren 2004er „Hochacker“ zu einem würzig pikanten, interessanten Wein ausgebaut. Ein weiterer Blaufränkisch desselben Jahrgangs, ebenfalls aus Deutschkreuz folgte, der 2004er „Reserve Goldberg“ von J. Heinrich, der gegenüber seinem Vorgänger doch etwas „breiter“ wirkte. Schlussakkord für den Blaufränkisch: Ein 2004er „Oberer Wald“ von dem Elitewinzer Ernst Triebaumer aus Rust, ein vollreifer Wein, erinnernd an Weichselkirschen und mit dezenten mineralischen Noten.

Letzter Akt für die Cuvées: Vom Ostufer des Neusiedler Sees die 2004er „Cuvée Leithaberg“ von Anita und Hans Nittnaus aus Gols, erinnernd an Burgunder mit straffen Gerbstoffen und als krönender Abschluss: 2004er „Cuvée Solitär“ von Feiler-Artinger aus Rust, ein Wein von dunkler, purpurner Farbe, Geschmack nach dunklen Beeren, Vanille, vollmundig und geschmeidig. Dieser Wein wurde als bester Wein des Abends mit „hervorragend“ ( 92,5 Punkte ) von den Probenteilnehmern bewertet.
„Tu felix Austria“  kann man am Schluss nur konstatieren, wenn man solche Weine zum Verkosten hatte! Diese Einschätzung spiegelt sich auch in der Gesamtbewertung der Probe wider, mit einem „ausgezeichnet“ ( 88,6 Punkte ) wider.

Ganz herzlicher Dank an Bruderschaftsmeister Karl-Ernst Schmitt, der (wohl fast wie ein echter Österreicher) viel Herzblut auf diese Probe verwendet hat und diese hervorragend kommentierte, an Schatzmeister Herbert Kern für das Arrangement der  Gourmet-Teller und natürlich auch an den Kellermeister Peter Fleischmann und Konventsmitglied Wolfgang Heinrich, die die Weine allen zugänglich machten.

                                                                                                                               RB /KES

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